Partnerschaft mit Raipinka und Kainantu in Papua Neuguinea
Im Jahr 2002 besuchte eine Delegation des Dekanatsbezirkes Ansbach die Partnerschafsdekanate in Papua Neuguinea. Seit dem hat sich die Partnerschaft intensiviert und verfestigt.
Am Sonntag nach Erntedank wird im Dekanat der Partnerschaftssonntag und ein Dekanatsmissionsfest gefeiert. Predigen und Liturgien werden unter den Partnerdekanaten ausgetauscht.
Im Jahr 2006 wir eine Delegation aus den Partnerdekanaten das Dekanat Ansbach besuchen.

Kontaktpersonen in den Partnerschaftsdekanaten
Informationen zu Papua Neuguinea

Der seit 1975 unabhängige Staat Papua Neuguinea ist etwa so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. 85 Prozent des Landes liegen auf dem östlichen Teil der Hauptinsel Neuguinea, deren westliche Hälfte zu Indonesien gehört.
Die Bevölkerung besteht aus rund tausend Volksgruppen mit über 800 verschiedenen Sprachen. Für viele Siedlungen sind Dschungelpfade bzw. auf kurzen Pisten startende und landende Kleinflugzeuge die einzige Verbindung zur Außenwelt. Typisch ist das Leben in kleinen, geographisch abgeschiedenen Einheiten. Entscheidungen werden zwischen den Männern nach dem Konsensprinzip getroffen. 70 Prozent der Bevölkerung leben überwiegend von der Selbstversorgung. Etwa 80 Prozent der Exporterlöse stammen aus dem Bergbau. Dieser bringt dem Land allerdings nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern auch enorme politische und ökonomische Probleme.
95 Prozent der Einwohner sind Christen, wobei auch der Glaube an die Vorfahren noch weit verbreitet ist.
- Bericht über den Gästebesuch aus den Partnerdekanate Raipinka / Kainantu im Partnerdekanat Ansbach 2006
- Besuch aus Papua Neuguinea
- Kleines Wörterbuch in Pidgin(sprich: Pidschin) - PDF