Kirchenmitgliedschaft: Glaube ja - Kirche nein?
Kirchenmitgliedschaft ist heute eine spannende und für die Kirche lebenswichtige Frage. Im Spannungsfeld von Kirche als gesellschaftlicher Großorganisation mit all ihren strukturellen Zwängen und persönlichem Glauben bzw. individualisierter Religiosität ist der Weg zu finden.
Wirklich entscheidend ist dabei, dass sich die Kirche in jedem Fall neu den Menschen zuwendet: ihren eigenen Mitgliedern, den kirchendistanzierten wie den gemeindlich engagierten, ebenso wie denjenigen die nicht mehr oder noch nicht zu ihr gehören. Sie muss auf die Menschen zugehen, sie ansprechen und aufsuchen, sie neu oder wieder gewinnen.
Das "alte" Wort von der "missionarischen Kirche" muss sich heute neu in ihren Bildungsangeboten erschließen, in der beratenden und seelsorgerlichen Tätigkeit, durch die diakonische Begleitung von Menschen, in den auf den Lebenslauf bezogenen Amtshandlungen (Taufe, Konfirmation, Trauung, Beerdigung) und den dem Jahreslauf folgenden Festen deutlich werden. Christinnen und Christen brauchen den Mut sich im Alltag als Christen zu erkennen zu geben. Die Distanzierten oder nicht kirchlich Gebundenen brauchen eine ihre Individualität achtende Einladung zu Dialog und Austausch.
Wenn Sie bereits Kirchenmitglied sind, ist Ihre Ortsgemeinde der erste Ansprechpartner. Die Kirchengemeinde bietet im sozialen Nahraum ein umfangreiches Angebot für Menschen jeglichen Geschlechts, jeglicher sozialer Herkunft und jeden Alters.
Möchten Sie wissen, wie Sie als (noch) Nicht-Mitglied näher mit der Kirche in Kontakt kommen und überlegen möglicherweise in die Evangelische Kirche einzutreten, klicken Sie bitte auf "Kircheneintritt".
Wollen Sie der Kirche - aus welchen Gründen auch immer - den Rücken kehren, finden Sie alle notwendigen Informationen unter "Kirchenaustritt".