Start der Sammelaktion „Brot für die Welt“

Am ersten Advent wurde die bundesweite Sammelaktion der evangelischen Kirchen „Brot für die Welt“ gestartet. Das Motto der 50. Aktion ist geleitet von der biblischen Grundüberzeugung: „Es ist genug für alle da.“ Das Dekanat Ansbach sammelt für ein Projekt zur Rettung des Regenwaldes im Kongo. Im letzten Jahr wurden fast 100 000 Euro gesammelt (98.187,69 Euro)
Der Dekanatsbeauftragte von Brot für die Welt, Pfarrer Markus Bellmann, schreibt dazu: „Der Regenwald im Kongo ist bedroht. Kommerzieller Holzeinschlag und Brandrodungen setzen dem zweitgrößten Urwald der Erde zu. Experten warnen vor den Folgen für das Weltklima. Die Umweltorganisation Cercle pour la Défense de l’Environnement (CEDEN) macht sich für einen nachhaltigen Umgang mit dem Tropenwald stark. Denn: Holzfirmen fällen im großen Stil Tropenhölzer und Kleinbauern brennen sich Flächen für den Ackerbau frei. Beides zusammen gibt eine unheilvolle Mischung. Klimaexperten warnen vor den Folgen für das Weltklima, wenn der Raubbau am Regenwald nicht bald gebremst wird.
Die Umweltorganisation CEDEN versucht hier aufzuklären und die verarmten Kleinbauern zu unterstützen.“
Die evangelischen Kirchen in Deutschland rufen seit fünfzig Jahren unter dem Namen „Brot für die Welt“ zum Teilen auf. 1,82 Milliarden Euro an Spenden, sind seit 1959 gesammelt worden. Mit den Spenden des 50.Aufrufs werden 1200 Projekte in der ganzen Welt unterstützt.
Im Dekanat Ansbach wurden 2007 rund 100 000 Euro gespendet und damit ein Landwirtschaft- und Ernährungsprojekt in Mexiko unterstützt.
In der Bayerischen Landeskirche wird die Aktion am 1. Advent von Landesbischof Dr. Johannes Friedrich in Augsburg, St. Ulrich eröffnet. Im Festgottesdienst wird Diakoniepräsident Dr. Ludwig Markert predigen. In der Landeskirche wurden im Jahr 2007 7.736.396 Euro für die Aktion gegeben. Das bundesweite Ergebnis betrug 52.801.784 Euro und lag damit um 1,3 Millionen Euro oder 2,4 Prozent über dem Vorjahresergebnis.