» Zu den Veranstaltungen im Fairjahr siehe hier (PDF)
Einladung zur Berichterstattung:
Bäcker sammelten für "Brot für die Welt"
Die 49. Aktion wurde in Bayern am 1. Advent, 02.12.2007, um 9.30 Uhr in der St. Johanniskirche in Ansbach mit einem Gottesdienst eröffnet. Die Bäckerinnung West-Mittelfranken beteiligte sich mit einer beeindruckenden Brot-Tafel. Die Brote konnten am Ende des Gottesdienstes gegen eine Spende mitgenommen werden. Außerdem erhielt jede/r Gottesdienstbesucher/in am Ausgang ein "Brötchen für die Welt" geschenkt.
Am 7. und 8. Dezember 2007 wurden in den Geschäften der Innungs-Bäckereinen ebenfalls "Brötchen für die Welt" verkauft. Von jedem verkauften Brötchen gingen 3 Cent als Spende an "Brot für die Welt".
Am Mittwoch, den 23. 1.2008, besucht der Regionalbischof des Kirchenkreises Ansbach- Würzburg, Helmut Völkel, im Rahmen seiner Visitation des Dekanates Ansbach, Dietenhofen. Von 9.00 - 10.00 Uhr steht ein Besuch der Bäckerei Held auf dem Programm. In diesem Rahmen wird Kurt Held dem Regionalbischof etwa um 9.45 Uhr in dem Cafe Zehntscheune einen Scheck mit dem Erlös der Bäckerinnungs-Aktionen überreichen.
Zu einer Berichterstattung in Wort und Bild sind Sie herzlich eingeladen. Die genaue Adresse der Scheckübergabe in Dietenhofen lautet:
Cafe Zehntscheune Hillerstr. 3
90599 Dietenhofen
Tel.: 09824-9209918
Brötchen für die Welt
Am Wochenende beteiligt sich die Bäckerinnung mit einer weiteren Aktion am "Fairjahr" in Ansbach. In vielen Ansbacher Bäckereien werden "Brötchen für die Welt" verkauft. 3 Cent jedes verkauften Brötchens gehen an die Aktion "Brot für die Welt". Fragen Sie bei Ihrem Bäcker nach!
Zentrale Eröffnungsfeier von Brot für die Welt 2007 in St. Johannis, „Fairjahr“ im Dekanat Ansbach

Die 49. Aktion von Brot für die Welt unter dem Motto „Gottes Spielregeln für eine gerechte Welt“ wird in Bayern am 1. Advent, 02.12.2007, um 9.30 Uhr in der St. Johanniskirche in Ansbach mit einem Festgottesdienst mit dem Präsidenten des Diakonischen Werkes Bayern, Dr. Markert, Regionalbischof Völkel und Dekan Stiegler eröffnet.Im Anschluss lädt die Gemeinde ab 11.00 in das Gemeindehaus Schaitbergerstr. 6-8 zum Kirchenkaffee ein.
Im Dekanatsbezirk Ansbach finden unter dem Motto "Das Faire Jahr im Dekanat" ab Mitte November 2007 bis ins Jahr 2008 hinein verschiedene Veranstaltungen statt. Das ausführliche Faltblatt ist in den Kirchengemeinden des Dekanats erhältlich. Eine Version zum Ausdrucken finden Sie hier [link zu den Veranstaltungen].
Aus der Geschichte von „Brot für die Welt“
„Am 1. Advent des Jahres 1959 wurde "Brot für die Welt" erstmals als Spendenaktion der Evangelischen Kirchen in Deutschland und der Freikirchen durchgeführt. Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (DW EKD) wurde mit der Durchführung beauftragt. Der Grund für die Aktion war Dankbarkeit. Die Christen in Deutschland hatten nach dem 2. Weltkrieg bedingungslose internationale Hilfe empfanden. Sie kam vornehmlich von Christen aus der Schweiz, Skandinavien und den Vereinigten Staaten.
Die deutschen Kirchen wollten mit "Brot für die Welt" ihrerseits auf das grenzenlose Elend, besonders in den Entwicklungsländern regieren. Man wußte damals, dass von den 2,85 Milliarden Menschen auf der Erde 56 Prozent vom Hunger bedroht waren. Diesen Menschen wollte man mit den Spenden helfen.
Der "geistige Vater" von "Brot für die Welt", Christian Berg, stellte aber nicht nur das Motiv der dankbaren Hilfe in den Vordergrund. Für ihn und für die nachfolgenden Aktionen wurde das absichtslose, spontane Helfen zum Leitmotiv. Spontan insofern, als man nicht überall auf der Welt helfen konnte. Man wollte schnell auf die größte Not irgendwo auf der Erde reagieren können. Und absichtslos deshalb, weil man damit keine Gegenleistung verband.
Ursprünglich war "Brot für die Welt" als eine einmalige Spendenaktion geplant. Die Höhe des Sammlungsergebnisses der 1. Aktion im Jahr 1959 überraschte die Akteure so sehr, dass man beschloss, die Aktion weiterzuführen: Es waren insgesamt 14,5 Millionen Mark zusammengekommen... Im Jahr 1979 gab sich "Brot für die Welt" ein "Programm". Über allen Bemühungen stand nun das Motto "Den Armen Gerechtigkeit". Dieses Programm enthält die biblischen Grundlagen, Aufgaben, die Inhalt und die Ziele von "Brot für die Welt".
Es war eine Orientierung für die Aktiven in den Diakonischen Werken, den Kirchengemeinden, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von "Brot für die Welt" und für die Partner in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.
Dieses Programm, das sich auf die biblischen Wurzeln von gelebter Nächstenliebe im Alten und Neuen Testament stützt, wurde nun fortgeschrieben.
"Den Armen Gerechtigkeit 2000" macht deutlich, dass sich "Brot für die Welt" den neuen globalen Herausforderungen in einer sich rasant verändernden Welt stellt.
Neben strukturellen Veränderungen im Ablauf der Projektbearbeitung gibt es neue Schwergewichte im Zusammenwirken mit den Projektpartnern. Denn oberstes Ziel alles Projektarbeit bleibt die Befähigung der Menschen, ihre Probleme selbst zu lösen und auf lange Sicht von Hilfe von außen unabhängig zu werden.
Heute ist "Brot für die Welt" im Konzert der weltweit tätigen Hilfsorganisationen wohlbekannt und hochgeschätzt. Eine jüngst in Auftrag gegebenen Umfrage in Ost- und Westdeutschland ergab, dass über 80 Prozent aller Bundesbürger "Brot für die Welt" kennen. Über 90 Prozent aller befragten kirchennahen Personen wußten, dass "Brot für die Welt" weltweit im Auftrag der Kirchen Menschen hilft, die in Not sind.
"Brot für die Welt" wird auch im 21. Jahrhundert kirchliches Werk der Ökumenischen Diakonie bleiben. Es weiß sich seiner christlichen Weltverantwortung verpflichtet. Gegen die Resignation angesichts der weltweiten Verhältnisse wird man verstärkt länderübergreifende Bündnisse schaffen. So können Brücken zwischen Nord und Süd geschlagen werden und das ökumenische Lernen zwischen den Partnern stärken.“ (Quelle: http://www.brot-fuer-die-welt-bayern.de)
Weitere Informationen über Brot für die Welt finden sie unter http://www.brot-fuer-die-welt-bayern.de/aktuelles.htm
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