Friedensdekade vom 11.-25.11. in Ansbach

Handzettel Friedenstage (PDF)

Friedensdekade

Am Sonntag, 11. November, 9.30 Uhr findet der Eröffnungsgottesdienst der Friedensdekade in St. Johannis in Ansbach statt. Die Predigt wird von Kirchenrat Thomas Prieto Peral gehalten werden. Er ist Ökumenereferent der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Der Arbeitskreis christlicher Kirchen hat zusammen mit den beiden kirchlichen Bildungswerken, mit der Bürgerbewegung für Menschenwürde, mit dem CVJM, mit der Institution Rauhreif, mit amnesty international, mit der Deutschen Friedensgesellschaft und dem Evangelischen Jugendwerk ein umfangreiches Programm erstellt (hier das Programmheft). In Ansbach hat die Friedensdekade auch einen eigenen Internetauftritt unter www.frieden-ansbach.de.

Die FriedensDekade (anfangs "Friedenswoche" genannt) ist in den Niederlanden. Entstanden. Dort hatte der "Interkirchliche Friedensrat" die Friedenswoche eingeführt, um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken. In der Vollversammlung des EYCE (Ökumenischer Jugendrat in Europa) wurde 1979 die Anregung allen Mitgliedern nahe gelegt.

In West- und Ostdeutschland wurde die Idee gleichzeitig im Jahre 1980 aufgenommen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die Kirchen und Gruppen in und außerhalb der Kirchen, jeweils in Ost- und Westdeutschland gelernt haben, konstruktiv zusammenzuarbeiten und dass sie dies in ökumenischem Geiste tun. Die FriedensDekaden haben die Koinonia (Gemeinschaft) der Kirchen gefördert, den Zusammenhalt der Christinnen und Christen in Ost- und Westdeutschland verstärkt und das Friedensthema in ökumenischer Breite zu einem Schwerpunkt im Kirchenjahr gemacht.

Ideen und Beispiele zu den Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung sind schon frühzeitig im Rahmen der FriedensDekade verbreitet worden. Die FriedensDekaden haben wesentlich zur Vertiefung christlichen Friedenszeugnisses und zur Willensbildung in Gemeinden und Kirchen beigetragen.

Mehr zur Geschichte der FriedensDekade finden Sie unter http://www.friedensdekade.de/Geschichte.156.0.html

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