Der Strukturatlas des Dekanats Ansbach ist online
Am 28.Januar 2010 wurde der Strukturatlas des Dekanats Ansbach den Pfarrerinnen und Pfarrern des Dekanatsbezirks und den Vertrauensleuten vorgestellt. Nun ist der Atlas für alle Gemeindeglieder online einsehbar: http://ansbach.strukturatlas.de
Der Atlas gibt Auskunft über alle wichtigen Daten der Kirchengemeinden und deren Stellenanforderungen. Auf Basis dieser Daten und unter Leitfragen sollen in den kommenden drei Monaten die Situationen analysiert, interpretiert und bewertet werden. Zugänge zum Strukturatlas werden durch das Dekanat (Dekanat.Ansbach@elkb.de) oder über das Öffentlichkeitsreferat (dr.johanneswachowski@gmx.de) gegeben.

Im Dekanatsbezirk Ansbach wurde 2009 einen Dekanatsentwicklungsprozess eingeleitet. Der Dekanatsbezirk reagiert damit auf die neue Landesstellenplanung 2010 und die Reduzierung von Pfarrstellen bis zum Jahr 2013. Im Kontext dieses Beratungs- und Kommunkationsprozesses sollen die Realitäten des Dekanatsbezirks analysiert und bewertet werden. Auf der Basis von empirischen Daten sollen dann Zukunftskonzepte entwickelt werden. Ziel ist ein Höchstmaß an Partizipation und Transparenz aller Beteiligten und Betroffenen.

Der Strukturatlas des Dekanats stellt nun die entsprechenden Daten für die Beratungsprozesse zu Verfügung. Der Beratungsprozess auf Basis dieser Daten hat folgende Taktung (siehe auch nächste Schritte):
- Beratungsprozess in den Kirchengemeinden und in der Pfarrkonferenz: Bis zum 24. April 2010 können schriftliche Rückmeldungen ans Dekanat gegeben werden (Ende der Phase III). Erste Rückmeldungen werden schon am 3. und 17. März 2010 von der Modellgruppe gesichtet.
- Die Modellgruppe und der Dekanatsausschuss entwickeln einen Vorschlag für die Stelleneinsparung. Dieser Beratungsprozess bis Anfang Juni ist intern und vertraulich (Phase IV).
- Auf der Dekanatssynode (18. Juni 2010) wird das Modell "Dekanat Ansbach 2013" vorgestellt (Phase V). Schriftliche Rückmeldungen können bis zum 3. November 2010 gegeben werden.
- In der wiederum internen und vertraulichen Phase wird ein endgültiges Konzept erarbeitet und dann in einer Beschlussvorlage den entsprechenden Gremien zu Entscheidung vorgelegt. Ab Frühjahr 2011 beginnt dann die Umsetzung des Stellenplanes.
