Gute Wahlbeteiligung in den Landgemeinden
In 21 % der Gemeinden haben über 50 Prozent der Kirchenglieder gewählt. Die Wahlbeteiligung in fast allen Stadtgemeinden liegt unter dem Durchschnitt von 22 Prozent
Die Wahlbeteiligung in den Landgemeinden des Dekanatsbezirks Ansbach liegt weit über dem etwas gestiegenen Landesdurchschnitt (18,4 Prozent) und der durchschnittlichen Wahlbeteiligung im Dekanatsbezirk Ansbach von 22 Prozent. 65 Prozent der Kirchengemeinden haben eine Wahlbeteiligung von über 30 Prozent. In 21 Prozent der Gemeinden haben sogar über 50 Prozent und in Seubersdorf rund 60 Prozent der Gemeindeglieder gewählt.
Einige Gemeinden konnten auch ihr Ergebnis steigern: so wurden zum Beispiel in Brodswinden sieben und in Wernsbach rund 3 Prozent mehr Stimmen abgegeben als bei der letzten Wahl.
Dass die unterschiedliche Wahlsituation von Land- und Stadtgemeinden sehr differenziert zu sehen ist, zeigt zum Beispiel auch die Wahlbeteiligung bei der Altersgruppe der 14-19-jährigen. Während in den St. Johannis nur wenige zu Wahl ging, lag die Wahlbeteiligung in der Kirchengemeinde Forst bei dieser Altersgruppe bei rund 56 Prozent.
Die Pressestelle des Dekanats wertet das Ergebnis der Landgemeinden als ein gutes Ergebnis. Wenn berücksichtigt wird, dass die Partizipationsstruktur in der Kirche theologisch durch die Taufe, den Gottesdienst- und Abendmahlsbesuch und nicht durch eine Wahlpartizipation begründet ist, kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein.